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Überblick über die Entwicklung der vhs Kreis Offenbach

12.05.1970 - Verkündung des Gesetzes über Volkshochschulen (VHG) - Die Errichtung einer Volkshochschule wird zur kommunalen Pflichtaufgabe der Kreise und kreisfreien Städte in Hessen.

12.07.1971 - Der Kreistag beschließt die „Satzung über die Volkshochschule des Kreises Offenbach“. Der Sitz der neuen vhs befindet sich vorerst im Kreishaus in der Geleitsstraße in Offenbach. Jedoch wird sie schon bald in eine Außenstelle des Kreises am Landgrafenring verlegt, die sie sich mit anderen Institutionen des Kreises teilt.

01.01.1972 - Die Volkshochschule nimmt ihre Arbeit auf, allerdings dauert es noch bis zum 01.09.1973 bis mit Herrn Jochen Bettinger ein hauptamtlicher Leiter gefunden ist, der die pädagogische Aufbauarbeit aufnehmen kann und in den folgenden Jahren vorantreibt.

1975 wird ein Lehrgang zum Nachholen des Hauptschulabschlusses als erste öffentliche Unterrichtsveranstaltung der vhs Kreis Offenbach angeboten. Bis Ende der achtziger Jahre werden von ihr Lehrgänge zum Haupt- und Realschulabschluss im Kreis durchgeführt, danach geht die Nachfrage so stark zurück, dass die Angebote eingestellt werden müssen.

1977 - Mit der Gebietsreform entsteht die vhs Rödermark als echte Außenstelle der vhs Kreis Offenbach. Gemeinsam mit den Volkshochschulen Dietzenbach und Rodgau, gibt sie einen ersten Veranstaltungsplan heraus. Bis dahin wurden die Veranstaltungen der vhs Kreis Offenbach nur über Plakate angekündigt. Zusammen veröffentlichen die Volkshochschulen in diesem Heft 230 Veranstaltungen für das 1. Semester 1977.
In der 2. Jahreshälfte bezieht die vhs ihre Geschäftsräume im neuen Kreishaus an der Berliner Straße in Offenbach.

1983 - Der Kreis Offenbach beschließt, die Teilnahmegebühren für arbeitslose Teilnehmende zu übernehmen. 1986 wird dieser Beschluss um Personen erweitert, die Leistungen nach Bundessozialhilfegesetz erhalten. Diese Regelungen gelten analog der aktuell bestehenden gesetzlichen Regelungen bis heute.

1984 - Mit Herrn Jochen Bettinger tritt der erste Leiter der vhs Kreis Offenbach in den Ruhestand. Es dauert bis zum 01.06.1986, bis mit Herrn Dr. Heinz J. Zimmermann ein neuer hauptamtlicher Leiter eingestellt wird. In der Interimszeit wird die vhs von Herrn Lothar Elsner kommissarisch geleitet, der auch die Außenstelle in Rödermark leitet.

1987 - Die vhs Kreis Offenbach bietet erstmals Veranstaltungen an, die dem hessischen Bildungsurlaubsgesetz entsprechen. Aus ehemals 1 bis 2 Veranstaltungen im Jahr, werden bis zu 60 Veranstaltungen Mitte der 90er Jahre. Danach ebbt die Nachfrage nach Bildungsurlaub ab. Heute werden noch um die 30 Veranstaltungen jährlich angeboten.

1988 - Die vhs Kreis Offenbach erhält mit der Übergabe des Gebäudes der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule in Dreieich-Sprendlingen ihr erstes eigenes Gebäude mit Schulungsräumen. Mit ihr ziehen in dieses Gebäude die neu gegründete vhs Dreieich und die Musikschule Dreieich. Das Gebäude entwickelt sich rasch zu einem Zentrum der Erwachsenenbildung im Kreis Offenbach. Ab Herbst 1988 werden die ersten Veranstaltungen im neuen Haus angeboten. Und noch ein – eher unscheinbarer – Umzug: nachdem das Kreishaus zu eng wurde, wird die vhs im Januar in eine nahegelegene Außenstelle an der Frankfurter Straße 13-15 in Offenbach verlegt.

1989 - Mit 19 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird erstmals der Stellenrahmenschlüssel des Volkshochschulgesetzes erfüllt, so dass die vhs Kreis Offenbach als voll ausgebaut gelten kann.

1992 - Mit der an der vhs Kreis Offenbach angesiedelten Weiterbildungsberatungsstelle für Frauen gibt es zum ersten Mal im Kreis Offenbach eine kommunale Stelle, die explizit zu Weiterbildungsangeboten trägerunabhängig beraten soll. Diese Stelle existiert noch bis zum 30.06.2004, sie kann dann aufgrund der Sparvorgaben des Regierungspräsidiums Darmstadt nicht wiederbesetzt werden.

1994 - Die EDV hält Einzug in die vhs-Verwaltung. Zwar unterrichtet die vhs nachweislich schon seit mindestens 1976 im Bereich EDV, selbst genutzt wird diese aber erst seit 1994, als nach einem halbjährigen Probebetrieb der Echtbetrieb mit dem 1. Semester 1994 aufgenommen wird.

1995 - Nie werden im Kreis Offenbach mehr Belegungen gezählt, nie mehr Unterrichtsstunden durchgeführt als in diesem Jahr: 3.421 Kurse mit 96.363 Unterrichtsstunden werden kreisweit von 42.734 Menschen besucht. Dieses Ergebnis kann danach nie mehr erreicht werden. Ein Grund ist sicherlich, dass in diesem Jahr letztmals das Land seinen gesetzlichen Pflichten nach dem Volkshochschulgesetz nachkommt und neben der Bezuschussung des hauptamtlichen Personals auch einen Zuschuss zu den Unterrichtsstunden gewährt.

1996 - Die vhs Kreis Offenbach feiert 25-jähriges Jubiläum. Das Jubiläumsheft zum 2. Semester enthält über 900 Veranstaltungen der Volkshochschulen des Kreises und der Städte Dietzenbach, Rodgau, Rödermark.

1998 - Zum 01.01. übernimmt die vhs offiziell auch die Verwaltung für das Gebäude der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule vom Schulamt des Kreises Offenbach. Das Gebäude darf nach entsprechender Zustimmung des Regierungspräsidiums umgewidmet werden; es steht nun nicht mehr für schulische Zwecke, wohl aber für die Erwachsenenbildung zur Verfügung. Damit wird offiziell nachgeholt, was inoffiziell schon jahrelang Fakt ist: Hausrecht für die Volkshochschulen! vhs Dreieich und vhs Kreis Offenbach sind nun in der "Volkshochschule in Dreieich" zu Hause.

2000 - Seit Mitte der 90er Jahre gehen die Landesmittel für die Volkshochschulen drastisch zurück. Da gleichzeitig die kommunalen Haushalte immer mehr unter Sparzwang geraten, wird die Beteiligung der Teilnehmenden an den Kosten immer größer. Gut fünf Jahre nach dem Allzeit-Hoch der Belegungen, haben die Volkshochschulen im Kreis Offenbach etwa 1.000 Teilnehmende verloren und es konnten rund 9.000 Unterrichtstunden weniger durchgeführt werden.

2001 - Das Hessische Weiterbildungsgesetz löst das Volkshochschulgesetz ab. Die Volkshochschulen bleiben zwar kommunale Pflichtaufgabe, aber der Stellenrahmenschlüssel für das hauptamtliche Personal entfällt. Positiv ist zu vermerken, dass die drastischen Rückgänge der Landesmittel seitdem gestoppt sind, allerdings beteiligt sich das Land nur noch durchschnittlich an 6% der Kosten der von ihm gesetzlich verankerten Bildungsarbeit von Erwachsenen im Kreis Offenbach. 1995 waren dies noch fast 17%.

2002 - Die vhs Rödermark feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Gleichzeitig werden neue Räumlichkeiten bezogen, die gegenüber der alten Geschäftsstelle mehr Möglichkeiten eröffnen, u. a. mit einem eigenen EDV-Raum und einem Raum für Entspannung und Bewegung.
Das Programmheft zum 2. Semester 2002 enthält erstmals auch das vollständige Kursangebot der vhs Heusenstamm, somit sind nun 3 unabhängige örtliche Volkshochschulen, neben der vhs Kreis Offenbach und ihrer Außenstelle Rödermark, im Programmheft vertreten. Insgesamt werden den Menschen im Kreis Offenbach fast 1.200 Veranstaltungsangebote alleine in diesem Heft unterbreitet.
Unter Beteiligung der vhs beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe im Kreishaus Dietzenbach mit dem Thema Lebenslanges Lernen und der Möglichkeit der Umsetzung im Kreis Offenbach. Daraus entsteht schließlich Ende 2004 die Idee zur Entwicklung des Haus des Lebenslangen Lernens, Campus Dreieich.
Mitte des Jahres bezieht die vhs mit den anderen Fachdiensten des Kreises das neue Kreishaus in Dietzenbach. Erstmals hat die vhs damit ihren Sitz im Kreis Offenbach.

2004 - Die vhs Kreis Offenbach macht sich auf den Weg, ihre Qualität nach dem Standard LQW (Lernerorientierte Qualität in der Weiterbildung) zertifizieren zu lassen. Diesen Prozess schließt sie im Frühjahr 2006 erfolgreich ab. 2010 gelingt die Rezertifizierung nach diesem Verfahren.

2005 - Die konkreten Planungen für das Haus des Lebenslangen Lernens (HLL) starten. Die vhs beteiligt sich von Anfang an an allen organisatorischen und pädagogischen Arbeitsgruppen. Auch an den Planungen der Unterrichts- und Verwaltungsräume arbeitet sie intensiv mit.

2008 - Die erste Bauphase des Hauses ist abgeschlossen und die Verwaltung der vhs Kreis Offenbach zieht im Mai in den Bürotrakt des HLL ein. Im Sommer nimmt man gemeinsam mit den Kursleitungen Abschied von der "Volkshochschule in Dreieich", die 20 Jahre Hauptunterrichtsort der vhs war, aber niemals ihr Sitz. Alle Beteiligten haben dabei ein lachendes und weinendes Auge. Zwar muss man ein wirklich eigenes Gebäude aufgeben, in dem man weitgehend unabhängig agieren konnte, aber man tauscht es gegen moderne Unterrichtsräume ein, an denen der Zahn der Zeit noch keine Chance hatte zu nagen.

2009 - Das HLL wird im Februar feierlich eröffnet. Und erstmals in der fast 40-jährigen Geschichte der vhs Kreis Offenbach sind Verwaltungssitz und Hauptunterrichtsort unter einem Dach vereint. Damit einher geht ein gewaltiger Qualitätssprung, was die Betreuung der Teilnehmenden und des Unterrichtsgeschehen betrifft.
Zum 01.06.2009 tritt der Leiter Dr. Heinz J. Zimmermann nach über 20 Jahren Leitungstätigkeit in den Ruhestand. Kommissarisch leiten die vhs Lothar Elsner und Frank Roters im Team.

2010 - Zu Beginn des Jahres übergibt Lothar Elsner die Leitung des Außestelle Rödermark an Luise Oberdorfer, um sich intensiver um die pädagogische Leitung der vhs Kreis Offenbach zu kümmern. Damit wechselt erstmals seit Gründung der vhs Rödermark deren Leitung. Luise Oberdorfer hat zuvor bereits die selbstständige vhs Dietzenbach geleitet.
Ab Februar hat die vhs - im Rahmen des HESSENCAMPUS Dreieich/HLL- wieder eine trägerunabhängige Bildungsberatungsstelle, diese wird im Juli noch verstärkt durch die Qualifizierungsbeauftragte des Kreises Offenbach, die seitdem direkt der vhs zugeordnet ist.

2011 - Die vhs Kreis Offenbach begeht ihr 40-jähriges Jubiläum. Gleichzeitig übernimmt sie für den Kreis auch die Aufgabe der Geschäftsführung für das Haus des Lebenslangen Lernens.

2012 - Erstmals stellt die vhs Kreis Offenbach ein Semester unter ein Thema: "Schrift - Zeichen und Wunder". Wie der Titel schon andeutet, wird dabei das Thema Schrift aus den unterschiedlichsten Aspekten und den verschiedensten Fachrichtungen betrachtet. Neben unter anderem der Ausbildung von Lesepatinnen und Lesepaten, spielen kunsthistorische und künstlerische Aspekte ebenso eine Rolle wie das Thema Sprache und die Alphabetisierung.

2013 - Nach über vier Jahren als kommissarischer pädagogischer Leiter, geht Lothar Elsner zum 31.08.2013 in Rente. Fast 37 Jahre war er in leitender Funktion für die vhs tätig, davon 33 Jahre für die vhs Rödermark. Seine Nachfolge als pädagogische Leitung übernimmt Hildegard Fries. Die kommissarische Doppelspitze mit Frank Roters wird zum 01.09. in eine dauerhafte Lösung überführt.

2014 - Die vhs Kreis Offenbach lässt die Qualitätszertifizierung nach LQW im April auslaufen. Aus Sicht der Leitung bringt eine weitere Zertifizierung im Verhältnis zum Ressourcenaufwand keinen spürbaren Nutzen, vor allem, da man die entwickelten Strukturen und Prozesse weiter nutzen will. Parallel entscheidet man sicht dazu, dem Verein Weiterbildung Hessen beizutreten.

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